Im Stafetten-Blog berichten abwechselnd alle 3 Wochen Schweizerinnen und Schweizer aus dem Ausland - subjektiv, unterhaltend und authentisch.

  Frieda M. Steinruck
  Seit 2006 auf Gran Canaria (ESP)

(203) Was tun sie, nachdem sie ‘Guten Tag’ gesagt haben…

In meinem letzten Beitrag versuche ich, Einblick in unsern Tagesablauf zu geben, wie Frau Beuret in ihrem Kommentar vom 15.07.08 angeregt hat. Er lässt sich aber kaum in ein Schema pressen. Nur selten wissen wir, was wir anderntags unternehmen werden; eigentlich nur, wenn es gilt, zu einem festen Zeitpunkt irgendwo zu sein, oder wenn ein Grosseinkauf getätigt werden will. Auch Strandwanderungen verlangen Planung, denn je früher am Morgen desto eindrücklicher. Da wandern die unterschiedlichsten Vögel im Schlick und suchen nach vom Meer während der Nacht angeschwemmter Nahrung. Sonst stehe ich erst zwischen 07.30 und 08.00 auf und frühstücke, während Fred schon längst gegessen und bereits seine Blumen und Kräuter begutachtet und gegossen hat.

Spontane Kontaktpflege bei Zeitschriftentausch und Einkauf

Hin und wieder einen Schwatz oder gar eine gemeinsame Kaffeerunde mit unserer Nachbarin heisst auch Austausch von Nachrichten aus der Schweiz/von gemeinsamen Bekannten. Ebenso wechseln Zeitschriften und Bücher zum Zweitleser. Wir freuen uns auch, unsern spanischen Nachbarn zu treffen, wenn er seinen so wohl erzogenen und freundlichen Boxer ausführt. Eigentlich gehen wir täglich Kleinigkeiten einkaufen, was uns Gelegenheit für einen Quartierrundgang bietet. Dabei darf der Halt bei unserem Lieblingscafé nicht fehlen. Dort wird zu Capuccino oder Fruchtsaft Zeitung gelesen und mit andern Gästen diskutiert. Ab und an werden auch entferntere Shoppingcenters besucht, je nach Einkaufsliste. Besonders jetzt zu Ausverkaufszeiten vergeht dort mit den verschiedensten Modegeschäften die Zeit im Nu.

Den Lieblingslokalen einen Besuch abstatten

An den meisten Orten haben wir ein Lieblingslokal, dem einen Besuch abzustatten beinahe Ehrensache ist. Besonders am Putztag verzichtet Fred aufs Kochen, und wir lassen es uns bei ‚unserem’ Chinesen, bei Oma Cathi oder dem Münchner schmecken. Wenn wir uns am Mittwoch oder Samstag ausnahmsweise wieder mal auf den Markt verirren, verpflegen wir uns bei der ‚gläsernen Metzgerei’ - wie auf dem Jahrmarkt - mit einer Grillbratwurst. Fahren wir aber, wie heute, in die Berge und landen in Puerto de Mogán, nehmen wir den Rest des Weges erst nach dem Genuss einer köstlichen Crêpe mit Glacé in einer echt italienischen Eisdiele unter die Räder. Unser absoluter Liebling ist aber ein sehr gepflegtes Restaurant mit Terrasse direkt am Meer in Patalavaca, wo wir nicht nur mit Bekannten vorwiegend am Abend einkehren, weil wir wissen, dass die Küche alle Gäste zu begeistern weiss.

Auf den verschiedenen Routen, die wir in beiden Richtungen befahren, entdecken wir immer wieder Neues. So ist jeder Ausflug ein besonderes Erlebnis. Sind Sie schon mal einer Ziegenherde begegnet, die alleine den Berg runterkommt, am Strassenrand, wie von Geisterhand gebremst, anhält, um ankommende Autos passieren zu lassen, und erst dann in Richtung Stall weiterhüpft?

Ausflüge an den Strand gehören dazu, E-Mails auch

Wollen wir baden, fahren wir nach Amadores. Soll ein ganzer Tag am Strand verbracht werden, kommen selbstverständlich die eigenen Liegen mit Auflagen samt Sonnenschirmen und die Kühlbox mit leckeren Broten und Getränken mit. Auch interessante Lektüre darf nicht fehlen. Jedes Kreuzworträtsel reizt. Häufig fahren wir aber erst nach vier Uhr dorthin, schwimmen unsere Strecken, lassen uns von der Sonne trocknen und kehren dann zurück - rechtzeitig zum TV-Abendprogramm, das um 19.15 Uhr Ortszeit startet. Nicht zu vergessen die Stunden, die wir am PC verbringen: E-Mails mit lieben Bekannten austauschen, Nachrichten lesen usw.

Kultur satt

Gegenwärtig findet das 13. Internationale Theater- und Tanzfestival in Las Palmas statt - Vorstellungen jeweils erst um 22.00 Uhr im Freien. Ein vielseitiges Programm, das natürlich auch zu Besuchen reizt. Es wird sicher nicht langweilig, auch nachdem ich jetzt den Stafettenstab mit meinen allerbesten Wünschen und herzlichsten Grüssen weitergereicht habe.

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(202) Selbsthilfenetz und Notrufknopf auf den Kanaren

Ein Blick über den Zaun kann nichts schaden. Mein Thema heute sind die erfolgreichen Aktivitäten des deutschen Konsulats zum Aufbau von Nachbarschaftsnetzen auf den Kanaren. Davon könnten wir Schweizer uns durchaus “eine Scheibe abschneiden”, [Weiterlesen …]

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(201) Brandgefahr

Noch sind die Bilder von den verheerenden Waldbränden im letzten Sommer präsent: Unzählige verkohlte Palmen und Nadelbäume erinnern an diese schrecklichen Tage, als alle Medien über diese Naturkatastrophe berichteten und wobei 31 000 Hektar Wald beschädigt wurden. Von den vielen in den Flammen [Weiterlesen …]

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(200) Mit dem Auto auf Seewegen

Dass alle Kanareninseln nicht nur auf dem Luft-, sondern auch auf dem Seeweg erreicht werden können, dafür sorgen verschiedene Fährbetriebe. Wir lieben diese Art des Reisens, haben wir doch genügend Zeit und können [Weiterlesen …]

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(199) Viel Konsul, wenig Honorar

Anfang Februar hatte ich noch die Schliessung der Schweizer Vertretung auf Las Palmas bedauert. Zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bekannt, dass wir für Gran Canaria zwar nicht mehr eine Konsulin, dafür [Weiterlesen …]

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(198) Güsel Grüsel

Dem Umweltschutz kommt hier leider noch zu wenig Bedeutung zu: Mülltrennung ist sozusagen unbekannt. Plastikgebinde werden, ohne die Luft auszupressen, einfach in die von der Gemeinde bereit gestellten Container geworfen. Landen sie [Weiterlesen …]

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(197) Zuckerbrot und Geduld

Sieben Leben haben Katzen, sagt man. Und 12 Punkte haben Automobilisten in Spanien. Hier gibt es den „Punkteführerschein”. Während Verstösse im Strassenverkehr in Deutschland mit Punkten in der Flensburger Kartei bestraft werden, [Weiterlesen …]

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(196) Rettung von Playa del Inglés

Den Süden der Insel kennen wir bestens, denn zuerst wohnten wir in einem Appartementhaus in Playa del Inglés. Als Urlaubsziel hat der Süden von Gran Canaria aber leider an Attraktivität verloren. Das Aushängeschild, der Strand von Maspalomas, [Weiterlesen …]

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(195) Sonne, Wind und Erdgas

Ist Gran Canaria eine Baustelle? Fast möchte man es meinen. In meinem gestrigen Beitrag habe ich unter anderem von den Ausbauplänen beim Flughafen auf Gran Canaria berichtet. Älter ist der Frachthafen in Las Palmas. Auch er stösst an seine Grenzen, [Weiterlesen …]

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(194) Weiterentwicklung mit Hindernissen

Die Kanaren wollen sich weiterentwickeln. Dazu sind zahlreiche Projekte geplant, die mehr oder weniger umstritten sind. So auch der Bau eines Megagefängnisses [Weiterlesen …]

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(193) Tierische Entsorgung

Im Mai sammelten auf Gran Canaria etwa 110 freiwillige Taucher aus den verschiedenen Tauchclubs mehr als 5 000 Seeigel vom Meeresgrund. Organisiert wurde diese Aktion vom Umweltrat der Inselregierung. Die stacheligen Tierchen haben [Weiterlesen …]

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(192) Leben im kulturellen Schmelztiegel

Gran Canaria ist ein kultureller Schmelztiegel. So gab es in Las Palmas das erste japanische Restaurant von ganz Spanien. Die Schifffahrt schwemmte Seeleute [Weiterlesen …]

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(191) Ein guter Tourist…

…spielt Golf, taucht oder kommt per Schiff auf die Kanaren. Je mehr Golfplätze desto besser für den Tourismussektor, meint die Präsidentin der Kanarischen Golfföderation, denn der Golftourist [Weiterlesen …]

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(190) Brot und Spiele

“Wir sind die Könige Europas…” jubelten auch die kanarischen Tageszeitungen, als Spanien nach einer Durststrecke von sage und schreibe 44 Jahren vor zehn Tagen [Weiterlesen …]

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(189) Auswanderer der anderen Art

Seit Januar unverändert ist immer noch jede Woche von der Ankunft neuer afrikanischer Flüchtlinge auf den verschiedenen Inseln die Rede (siehe auch Beitrag 88). [Weiterlesen …]

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(188) Gran Canaria - nicht nur bei Stars beliebt

Gran Canaria ist bei den Stars sehr beliebt und so starte ich meine zweite Stafette gleich mit viel Prominenz. Beginnen wir mit den einheimischen Stars. Die 19-jährige Carla Suárez Navarro aus Las Palmas kam bei den French Open [Weiterlesen …]

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(94) Administration für Überwinterer

Viele Residente besitzen hier Häuser oder Wohnungen. Dabei spielt ausser dem Kaufpreis auch die monatliche Umlage (Gemeinschaftspool, Treppenhausreinigung, Abwart) eine Rolle. Viele dieser Eigentümer verbringen aber nur einen Teil des Jahres auf der Insel. [Weiterlesen …]

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(93) Interessenwahrung

Am 1. März 2005 feierte das Schweizer Konsulat in Las Palmas seinen 25. Geburtstag. Als noch jährlich bis zu 250 000 Schweizer Touristen die Kanaren besuchten, musste es fast immer auf Hochtouren arbeiten. [Weiterlesen …]

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(92) Gesundheit auf Deutsch

Trotz Sonne und mildem Klima kann auch hier ärztliche Unterstützung nötig werden. Besonders im Inselsüden gibt es enorm viele Ärzte verschiedenster Fachrichtungen. [Weiterlesen …]

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(91) Wo Surfer und Überwinterer lernen

Während hier im Süden der Insel in den meisten Lokalen und auch Geschäften mehr oder weniger gut Deutsch oder Englisch verstanden wird, kann es im Inselinnern schon passieren, dass die Gäste zwar aus einer deutschen Speisekarte [Weiterlesen …]

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(90) Für mehr Geld gibts auch mehr Bürokratie

Wer sich länger als drei Monate in Spanien aufhält, muss sich beim Einwohnermeldeamt (Ayuntamiento) registrieren lassen. Mit dem Eintrag erhält der EU-Bürger auch das Recht, an Kommunalwahlen teilzunehmen. Es ist ratsam, [Weiterlesen …]

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(89) Voll im Bild dank Astra, Hotbird und Web

Mit einer Satelliten-Empfangsanlage für Astra kann man sich hier fast alle deutschsprachigen Fernsehprogramme ins Haus holen. Will man hingegen auch die Schweiz empfangen, [Weiterlesen …]

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(88) Informationsflut

Die Insel-Presse ist sehr vielseitig. Nebst den spanischsprachigen Tageszeitungen “Canarias 7″ oder “La Provincia” gibt es verschiedene Magazine, die teils in mehreren Sprachen aufliegen. Für deutschsprachige Urlauber und Residenten erscheint [Weiterlesen …]

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(87) Starker Wettbewerb auf der Insel

Einkaufmöglichkeiten gibt es hier in Hülle und Fülle. An jeder Ecke stossen wir auf Supermärkte von Spar, netto, Cordillo. Sogar die eher im Osten/Norden der Insel angesiedelten Niederlassungen von Carrefour, Media Markt, Ikea [Weiterlesen …]

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(86) Wo man sich kennen lernt

Heute Dienstag ist für Erna, eine Schweizerin, die bereits über 20 Jahre auf dieser Insel lebt, und mich Sauna-Tag. Ab zehn Uhr geniessen wir im Gesundheitszentrum nicht nur die Schwitz-, sondern auch die Ruhephasen im Freien. [Weiterlesen …]

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