Jürg Hasler
  1998 nach Phuket (THA) augewandert

(162) Bis zur Pensionierung “durchbeissen”?

Im vorhergehenden Blog habe ich die Gründe für den Entscheid für Phuket beschrieben. Nun also der Bericht über meinen Exodus aus der Schweiz. Bedingt durch grosse Änderungen in meinem beruflichen Umfeld stellte sich mir Mitte 1996 die Frage, ob ich bis zur Pensionierung - welche ich mit 63 plante - „durchbeisse” oder lieber den Gürtel etwas enger schnalle und mich dafür schon mit 58 Jahren zur Ruhe setze.

Wer weiss schon, wie viel Zeit ihm bleibt

Nach sorgfältigem Abwägen der Pro und Contras (im Hinterkopf den frühen Tod meines Vaters kurz nach seiner regulären Pensionierung) entschied ich mich für das Abenteuer. Es blieb mir somit gut ein Jahr, um meine Abreise zu organisieren. Eine auf dem PC geführte Liste mit allen Aktivitäten und Terminen half enorm. Ich war damals mit einer Thai verheiratet und wir wohnten in einem Reihen-Haus am linken Zürichseeufer.

Den “Palast” los und damit balastlos

Wir entschieden uns, das Haus zu verkaufen, um keine Probleme auf grosse Distanz mit der Vermietung zu haben. Es folgten Gespräche mit der Hausbank über die optimale Anlage der Pensionskassengelder, die Kündigung von Versicherungen und Krankenkasse, die Bezahlung der Steuern und ein “Garagenverkauf” der ganzen Habe. Ich wollte mich nicht mit einem Containertransport von Schweizer Möbeln und sonstigen Erinnerungsstücken belasten, die sowieso nicht nach Thailand passen. Dank der genauen Programmierung, einer Matratze und einer Kaffemaschine vom Nachbarn schliefen wir bis zur Abreise in unserem Haus. Freunde brachten uns dann mit dem Gepäck zum Flughafen Kloten. Mit 104 kg Gepäck reisten wir zu zweit nach Phuket.

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